No Logo Opera

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Wie klingt es, wenn der Faden reißt, mit dem die Welt zusammengenäht ist? In ihrer ersten Kollaboration begeben sich kainkollektiv und die kroatischen Künstler von VRUM performing arts collective auf die Spuren von Kleidern, Menschen und Orten in den globalisierten Untergründen, Niemandszonen und Geisterstädten Süd-Osteuropas. In der kroatischen Barockstadt Varaždin treffen sie auf Balkan-Models, (Ex-)Angestellte des Textilunternehmens Varteks, Transvestiten bei einer Nach-Kriegs-Party in einem Bunker, aus einem Brueghel-Gemälde gestürzte Engel und schließlich auf ein Heer von Namenlosen, deren Identität auf der Schwelle zum 21. Jahrhundert verloren gegangen sein muss: Kleider machen Beute! Mit einem Ensemble von Sängern, Tänzern, Schauspielern und Live-Musikern versuchen sich kainkollektiv & VRUM an einer (Re-)Konstruktion einer „zeitgenössischen Barock-Oper“, in der sie scheinbar weit auseinanderliegende Zeiten und Räume zusammenschließen zu einer „No Logo Operation“: dem Versuch, das Namenlose hinter der Waren- und Identitätspolitik Europas hörbar zu machen. „You might not see things yet on the surface, but underground, it’s already on fire.“ (Motto von Naomi Kleins NO LOGO)

Presse

Inszenierung & Konzeption  Fabian Lettow, Mirjam Schmuck, Sanja Frühwald Bühne & Kostüm Zdravka Ivandija Kirigin Musik / Komposition Damir Šimunović Video Künstler Dragan Đokić Produktion Kirsten Möller Grafik Design Maja Patafta PR Mia Horvat Photographie Petar Borovec Regieassistenz Ina Sladić Kostümassistenz Ana Fucijaš Mit Jasmina Bojić, Paola Bralić, Bruno Isaković, Till Frühwald, Florian Lauss, Ana Mrak, Kerstin Pohle, Sara Parađiković, Katarina Kutnar, Ina Sladić Fotomaterial © Stephan Glagla
Eine Produktion von kainkollektiv und VRUM performing arts collective in Koproduktion mit Ringlokschuppen Ruhr, Forum Freies Theater Düsseldorf, Konzertbüro Varaždin, dem HNK Varaždin und dem Association Domino. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., Goethe Institut Zagreb u.a.