GAIA – online Version

 

Nachdem die aktuelle Situation die ursprünglich geplante Premiere im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2020 nicht zuließ, wurde – gemeinsam mit sputnic visual arts- neugedacht und kreativ umgeplant, um eine online Version mit Live-Momenten zu erschaffen.

„Mein Name ist Gaia, Mutter-Göttin der Erde. Ich heiße Demeter, Mutter-Göttin der Fruchtbarkeit. Und ich bin Isis, Mutter-Göttin der Gattung. Wir sind keine Heiligen, sondern Erdverbundene. Keine geistigen, sondern fleischgewordene Prinzipien, keine himmlischen Ausflüchte, sondern irdische Verstrickungen. Wir sind gekommen, um uns zurückzuholen, was stets unser gewesen ist. Doch habt Acht, wir sind nicht zum Scherzen aufgelegt.“ (Auszug auf dem BITCH MOTHER MANIFESTO)

Gaia ist in der Mythologie die Urmutter Erde, das allumfassende weibliche Prinzip, das alle Dinge, die da sind, miteinander in eine Verbindung bringt. Gaia erschafft und zerstört. Gaia gebiert und vermehrt.

Die 10 Künstlerinnen aus Kanada, Kamerun, Iran, Kroatien, Frankreich und Deutschland erschaffen in GAIA einen Möglichkeitsraum. Einen Raum, in dem Kunst und Kinder gemeinsam existieren können. In diesem Raum exponieren sie sich selbst mit ihren Fragen, Zweifeln, Stärken und Suchbewegungen. Was bedeutet es eigentlich Mutter zu sein und gleichzeitig Künstlerin?

 

GAIA gehört zu den 10 auserwählten Produktionen des virtuellen nachtkritik - Theatertreffens 2021.                               "Nicht nur, dass Regisseurin Mirjam Schmuck Filme, Live-Videokonferenzen, grandiose animierte Gothic-Novel- Zeichnungen, Tanz und Theater in dramaturgisch kluger, pathetisch-fröhlicher Weise zusammenbringt, sie zeigt auch, wie Frauen sich solidarisieren: Sechs Künstlerinnen erschaffen gemeinsam einen Abend über die Kondition und Kraft von Frauen." (Dorothea Marcus)
Ein Projekt von kainkollektiv in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem tak Berlin.
Von/Mit: Silvia Dierkes, Catherine Jodoin, Edith Voges Nana Tchuninang, Vanessa Chartrand-Rodrigue, Mirjam Schmuck, Sabrina Bohl, Sara Bigdeli Shamloo, Kerstin Pohle, Bianca Künzel, Zdravka Ivandija Kirigin, Hannah Busch    
Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und den Regionalverband Ruhr.