Aus Aktuellem Anlass

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Ein kollektiver RealitätsAUS/EINbruch

Die Breaking News der Gegenwart überschwemmen unsere Aufmerksamkeit mit permanent wechselnden Anlässen. Aber was sind die „aktuellen Anlässe“ unserer Erregungen und unseres (künstlerischen) Tuns? Was ist das, was zwischen unseren intimen Bedürfnissen und den öffentlichen Angelegenheiten den stärksten Kurzschluss auslöst?

Wir laden 12 Künstler*innen (Tänzer, Performer, Musiker/Sänger, Videokünstler) ein, in Solos ihre „aktuellen Anlässe“ in den Stadtraum zu tragen und sichtbar zu machen, um sie zusammen mit den dort aufgefundenen Orten ins Theater zurück zu übersetzen: in Form eines intim-politischen Rundgangs, in dem am Ende kollektiv der eine GEMEINSAME Anlass unserer Gegenwart gesucht wird. Was ist das, die Aktualität? Was verbindet/trennt heute den Einzelnen und den öffentlichen Raum, das Lokale und das Globale, uns und die Städte, die wir bewohnen? Was macht uns zu Zeitgenossen? Und wie wollen wir leben, wenn wir die Gegenwart überleben?
Zwischen Musiktheater-Performance und Installation wollen wir eine theatrale Bestandsaufnahme der Anlässe unseres Zusammenlebens erproben, die die lokalen und globalen strukturellen Bedingungen im 21. Jahrhundert im Blick behält. Dabei kommt sich das kainkollektiv auch selbst auf die Spur: aus dem Paradies vertrieben und ins Getriebe der Gegenwart geraten, wandelt das internationale Ensemble auf den Spuren von KAIN, irgendwo zwischen nomadischer Existenz und (Stadt-)Neugründung. Wie sieht die Welt vor unserer Haustür aus, und mit welchen Anderswos ist sie/sind wir heute (un-)sichtbar verbunden? Welche Anlässe durchkreuzen uns, unsere Leben und die Orte, die wir alltäglich bewohnen? kainkollektiv begibt sich auf eine Reise in die abseitigen Zonen des vermeintlich Vertrauten, in die Erregungsregionen des Alltags, dahin, wo sich unsere intimsten Fragen mit denen der Welt treffen und ungeahnte Begegnungen zwischen dem Hier und dem Anderswo erzeugen: KAIN/KOLLEKTIV IN & (AB)OUT (OF) RUHR/NRW

Vom 17. bis 20.3. gab es offene Proben in Mülheim und der Düsseldorfer Innenstadt! Ein paar Eindrücke dazu gibt´s hier…

Presse

Die Reizüberflutung der Welt gerinnt zum Happening – so muss es beim Turmbau zu Babel gewesen sein. Doch dann [...] stellt jeder seine Materialien den anderen mit zur Verfügung. Man geht über Holzbretter, balanciert auf Ästen und formt eine Gemeinschaft. Aus der Unruhe aller wird Zusammenspiel. Tanz und Erzählung, Gesangs- und Kochkunst ergänzen sich. Und immer wieder geht es um Kain. Sein Stamm besinnt sich auf seine Anfänge, seinen Ursprung. Selbst wenn das Paradies verloren bleibt, in den Himmel steigen ist auch eine Möglichkeit.
Konzept / Inszenierung kainkollektiv (Lettow/Schmuck) Ausstattung Alexandra Tivig Ausstattungsassistenz Kathrin Ebmeier Komposition Vanessa Chartrand-Rodrigue Produktionsleitung Kirsten Möller Regiemitarbeit Martina Gimplinger Von und mit Vanessa Chartrand-Rodrigue (Gambe/Gesang), Antoine Effroy, Catherine Jodoin, Ina Sladić (Choreographie/Tanz), Jan Ehlen (Smutje), David Guy Kono, Bianca Künzel (Schauspiel), Carsten Langer, Rasmus Nordholt (Musik), Kerstin Pohle, Michael Taylor, Florian Lauss (Gesang)   Fotomaterial © Stephan Glagla

 

Eine Produktion von kainkollektiv in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Ringlokschuppen Ruhr. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, den Fonds Darstellende Künste e.V. und das NRW KULTURsekretariat.